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Sonntag, 13. Januar 2013

"George Clooney, Tante Renate und ich" - Fanny Wagner

Das quietschgelbe Buch mit witzigem Inhalt ist genau richtig zum Vertreiben des Winter-Blues!

„George Clooney, Tante Renate und ich“ ist zwar für Fanny Wagner ein Debüt, aber die Autorin veröffentlichte schon unter ihrem richtigen Namen Hermien Stellmacher unzählige Kinder-und Jugendbücher. 2012 erschien nun im Rowohlt Taschenbuch Verlag ihr „Weiberroman“.

 
Eva ist Mitte 30 und mit den Männern läuft‘s mies. In ihrer WG zieht ein heiratswilliger Typ aus, dafür aber die Singletante im Rentenalter ein. Wenigstens läuft‘s beruflich recht gut. Trotzdem ist das Chaos in vollem Gange, als eine der Mitbewohnerinnen der Tante das Online-Dating ans Herz legt. Und plötzlich kreuzt auch ein absoluter Traummann Evas Weg, der aber in geheimnisvolle Machenschaften verstrickt zu sein scheint.

Was alle ausgerechnet an George Clooney so toll finden, kann ich nicht nachvollziehen, aber Geschmäcker sind verschieden... ich glaube, dass jede Frau ihren eigenen "George" hat... den man anhimmeln und sich die schönsten Dinge mit ihm ausmalen kann... wenn er auch noch so weit entfernt vom eventuellen realen Partner ist. Der Fantasie sind eben keine Grenzen gesetzt.

Und ich hab überlegt, warum ich den Knaller vermisst habe, das Besondere.... irgendwie kamen mir alle Sachen bekannt vor, aber nicht aus anderen Büchern, sondern aus dem realen Leben... entweder mir oder einer meiner Freundinnen ist mindestens eine der Sachen passiert und wenn man schon mal damit konfrontiert war und sich damit auseinander setzen musste, ist es in diesem Buch dann keine Überraschung mehr. Aber irgendwie kann man das auch richtig als Kompliment sehen, denn die Geschichte ist nicht wirklich überzogen, denn es passiert so auch im Leben... vielleicht nicht ganz so gebündelt, dass es alles ein und derselben Person passiert, aber dafür sind ja Bücher da ;)

Ich fand das Buch gut, sehr gut geschrieben und absolut rund... Dass es MICH nicht überrascht hat, dafür kann ja das Buch nix! Beim Lesen sind mir einige herzhafte Lacher entfleucht, vermisst habe ich allerdings das große Gefühl.

Trotzdem bekommt das Buch von mir persönlich nur 3 Sterne mit deutlicher Tendenz zur 4, denn auch wenn es handwerklich gut gemacht ist, so ist es inhaltlich doch nur eine leichte Weiberliteratur, die mich nicht groß berührt hat.

Donnerstag, 10. Januar 2013

"Soap" - Michael Meisheit

In „Soap“, erschienen 2012, vom Autor Michael Meisheit selbst publiziert, soll uns einerseits die Geschichte eines Serienautors erzählt werden, der uns Einblicke in die Welt der Seifenopern verschafft, andererseits ist dessen Leben aber noch viel bunter und chaotischer als das seiner Serienhelden.



Der Protagonist Lukas bewirbt sich trotz großer Film-Karriere-Träume bei einem Produzenten von Seifenopern und stolpert direkt rein ins Chaos. Er beginnt eine Affäre mit einer Schauspielerin, obwohl er längst in die Freundin des Chefautors verliebt ist. Das Unheil nimmt seinen Lauf und bald weiß Lukas nicht mehr ob er mehr Drama zu Papier bringt oder es live in seinem Leben erlebt.

Das Buch präsentiert uns die volle Bandbreite: Verbotene Liebe, Intrigen, Betrug, Drogen, Selbstmord. Es enthält einige hervorragend geschriebene Szenen (Schuss, Ikea, Tauchen), wie sie Lukas als Filmstudent nicht hätte besser schreiben können.

Dennoch hatte ich so meine Schwierigkeiten mit dem Buch, denn so sehr ich Lukas auch kennenlernen wollte, so wurde er mir doch von Kapitel zu Kapitel unsympathischer. Er verstrickt sich von einem Übel ins nächste und anstatt ihm nahestehende Menschen zu beschützen, zieht er auch diese immer weiter ins Verderben. Leider gibt es dafür von mir einen Punkt Abzug, denn mir wäre lieber gewesen, wenn ich mich mehr mit Lukas hätte identifizieren können.
Den zweiten Punkt Abzug bekommt das Buch von mir für die Entwicklung am Ende, die mir persönlich sehr aufgestoßen ist. Okay, es ist Fiktion und Seifenoper, aber manche Dinge gehören auch für mich nicht mal in die Welt der Fantasie. Um was es sich dabei handelt, darf jeder selbst herausfinden, das verrate ich an dieser Stelle nicht.

„Soap“ ist sowohl für mich als auch für den Autor ein Debüt. Nie zuvor hab ich ein selbstpubliziertes Buch gelesen. Michael Meisheit hat sich getraut einen von großen Verlagen völlig unabhängigen Weg zu gehen, das Buch unter eigenem Namen herauszubringen und seine Blogleser voll an der Entwicklung seines Erstlingswerks teilhaben zu lassen. Ich bekam das fertige Werk und darf mich nun über das endgültige Produkt auslassen.

Michael Meisheit ist beruflich selbst Drehbuchautor, aber wie viel autobiographisches im Roman versteckt ist, lässt sich nur erahnen. Zumindest weiß er wie er mit Worten umgehen muss, denn es ist schließlich sein Tagesgeschäft mit treffenden Worten passende Szenarien und Bilder entstehen zu lassen. Das Lesen fühlte sich für mich deshalb nicht nach Debüt an, aber das erste veröffentlichte Buch ist nun mal ein Debüt.

Ich erhielt eine in Amerika gedruckte Ausgabe, die nun nach dem Lesen leider nicht mehr ganz frisch aussieht, weil sie sehr fest gebunden war und das Lesen somit recht unbequem, aber soviel ich weiß, werden die neusten Bücher auch anders gefertigt.

Fazit: Das ganze Drumherum, vor allem die Einblicke in die Welt eine Soap-Autors waren wirklich großartig, für mich auch sehr interessant und es gab herrliche Szenen, die mich wirklich begeistert haben aber am Ende war im Buch keiner mehr übrig, mit dem ich Freundschaft schließen wollte.
 

"Das Kratzen bunter Kreide" - Rebekka Knoll

„Das Kratzen bunter Kreide“ ist das 2012 bei Schwarzkopf-Schwarzkopf erschienene Debüt von Rebekka Knoll.



Die Protagonistin Maja zieht von Bern nach Kassel, kommuniziert mit zurückgelassenen und neuen Freunden über Facebook, datet Felix und Jakob, aber immer immer immer spielt sie dabei. Sie spielt mit den Männern, sie spielt mit ihrem Leben und sie spielt mit sich selbst. Immer wieder verfällt Maja in einen besonderen Zustand, der zwischen Wachsein und Traum liegt und auf ein tiefsitzendes Trauma hindeutet.

Sehr schnell stellte ich beim Lesen fest: das Buch ist schon mal komplett anders als alles was ich bisher gelesen hab. Nie zuvor ist mir ein solcher Schreibstil begegnet und selten war ich so hin und her gerissen. Anfangs hab ich wenig kapiert, konnte mir nicht vorstellen in welche Richtung es gehen soll, aber so nach und nach wurde es richtig interessant. Wenn man erst mal den ganz eigenen Schreibstil durchschaut hat, kann man das Buch nicht mehr zur Seite legen.

Manche Dinge nervten mich ein wenig, zum Beispiel das ständige Rumgemache oder dass die Mädels sich Nutten nennen... aber dann denk ich mir wieder: Schwarzkopf-Bücher sind immer etwas provokant und eigentlich mag ich das gerade an diesem Verlag. Und irgendwie ist es ja auch ein Zeichen von Zuneigung oder Kosename, auch wenn es oberflächlich sehr komisch wirkt.

Viele Worte gingen mir beim Lesen durch den Kopf, zum Beispiel: absurd, krass, schräg, anders, skurril... Aber am Ende ist das Buch komplett rund, es passt alles zusammen und ich mochte sehr, dass es meine Gedanken in völlig neue Bahnen lenkte.

Das Buch ist "das Speziellste" meiner bisherigen Leserei, denn es passt so überhaupt nicht zu den anderen Büchern in meinen Regalen. Für diese Art von Buch müsste wohl ein Genre erfunden werden, was es dann aber wiederum katalogisierbar machen würde, was ich schade fänd.

Für mich hab ich zwar den ein oder anderen kleinen Mangel entdeckt, nämlich dass es anfangs sehr schwer ist einzusteigen, dass man während des Lesens teilweise echt Probleme hat Majas Gedankengängen zu folgen, vor allem wenn sie besonders weit weg ist... oder in diesem komischen Zustand auch noch chattet..., ein wenig fehlte mir auch "Gefühl", denn Maja fühlt sich für mich sehr kühl an, oft funktioniert sie einfach und ich hab auch am Ende keinen wirklichen Grund dafür gefunden. Aber auch wenn Maja keine reale Freundin für mich wäre, so ist sie doch eine sehr interessante Person mit Ecken und Kanten, die sich lohnen dass man sie kennenlernt.

Ich wünsche mir, dass die Autorin unbedingt weiterschreibt, denn sie schafft Kunst!!! Kunst ist für mich, wenn es aufwirbelt und zum Grübeln anregt, auch wenn das nicht für jeden auf den ersten Blick klar ersichtlich ist. Kunst ist aber auch, dass sie Dinge erschafft, die man als Objekt betrachten kann ohne sich mit ihnen im realen Leben auseinander setzen zu müssen!

Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen, denn es ist besonders, neuartig und ein wirklich gutes Debüt!

Ich mag das Buch weil es auf provokante Weise Farben zusammenwürfelt, die sich auf den ersten Blick beißen, aber am Ende doch irgendwie einen Sinn ergeben!

Samstag, 1. Dezember 2012

"Zamonien" von Anja Dollinger und Walter Moers

Pflichtlektüre für alle Zamonier! Am besten auswendig lernen und jedem Nichtzamonier solange daraus rezitieren bis er zamoniert!!!



Das umfangreiche Lexikon „Zamonien“, von Anja Dollinger und Walter Moers, erschienen 2012 im Knaus-Verlag erklärt uns Zamoniern unser Leben, unsere Freunde, unsere Feinde und unser Nachtwissen, denn Wissen ist Nacht!!!

Auf etwa 300 Seiten, in über 150 Artikeln werden sämtliche Orte, Figuren und Phänomene des mythenumwobenen Kontinents, die in den bisher erschienenen Zamonienwerken eine Rolle spielen, erklärt. Da viele Charaktere oder Sachgebiete in mehreren der Zamonienromane auftauchen, kann man das nun vorliegende Lexikon als Nachschlagewerk oder als Lehrbuch verstehen und die Verknüpfungen besser nachvollziehen. Man kann es aber auch ganz ohne Vorwissen genießen und von Seite zu Seite mehr über den phantastischen Kontinent lernen.

Es ist ein großartiges Lexikon, auf das wir Zamonier lange gewartet haben, aber nicht zu verwechseln mit Prof. Dr. Abdul Nachtigallers „Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung“, denn im Gegensatz zu Nachtigaller erklären Dollinger und Moers nicht nur die Dinge, sondern stellen Zusammenhänge dar und verweisen auch auf die Quellen.
Darüber hinaus ist das Lexikon fantastisch illustriert und sehr übersichtlich gestaltet. Es wird als Hardcover verkauft und macht sich optisch sehr gut auf meinem Zamonien-Altar.

Wer nicht schon alle Zamonien-Bücher in-und auswendig kennt, bekommt durch das Lexikon große Lust sich mit dem Blaubär, Rumo, Mythenmetz und Ensel&Krete in sein Kämmerchen zurückzuziehen um dieses Versäumnis nachzuholen. Aber auch ich, die alle Bücher zuhause und natürlich gelesen hat, bekomme Lust meine Kenntnisse aufzufrischen und bisher unentdeckte Zusammenhänge zu finden. Da es viel auf und um Zamonien zu entdecken gibt, freue ich mich sehr, dass das Lexikon mir hilft, mein Wissen noch zu erweitern.

Natürlich bekommt das Buch von mir volle Punktzahl, denn es beinhaltet alles, was ich als Zamonier wissen muss und vor allem wissen will!!!

"Frettsack" von Murmel Clausen

Für ein Debüt okay, aber da ist nach oben noch viel Platz


„Frettsack“ ist das 2012 bei Heyne erschienene Debüt von Murmel Clausen. Es ist die Geschichte von Jens Fischer, der aus Geldmangel Samen spendet, dann aber von einem Frettchen unfruchtbar gemacht wird und dann bei der Samenbank einbricht um herauszufinden, ob er schon irgendwo Vater ist.

 Titel und Cover haben mich schwer begeistert, die Kaufentscheidung fiel mir also sehr leicht.

Ich erwartete ein Witze-Feuerwerk alá Tommy Jaud, würde den Autor aber nochmal in die Jaud-Schule schicken.
Der Anfang ist auch recht lustig, aber schon bald ist das Gag-Pulver verschossen und mir wurde langweilig, so dass ich das Buch nach der Hälfte abgebrochen habe.
Schade, dass das Äußere mehr verspricht als das Innere gehalten hat.
Die Idee fand ich witzig, aber als das Dilemma geschehen war, mündete die Geschichte in ein chaotische Liebesgeschichte, die mich zeitweise richtiggehend genervt hat.
Ich vergebe trotzdem 3 von 5 Sternen, denn Cover und Titel sind toll, der Anfang war lustig und sicher gefällt es Leuten, die keine anspruchsvolle Literatur erwarten.
 

Donnerstag, 29. November 2012

"Meeresschatten" von Leonie Jockusch

Ein fesselnder Pageturner, der seines Gleichen sucht! Dieser atemberaubende Urban-Fantasy-Roman schwappte wie eine gewaltige Monsterwelle über mich und lässt mich nicht mehr los!

Leonie Jockusch und der Schwarzkopf&Schwarzkopf-Verlag veröffentlichten 2012 mit „Meeresschatten“ ein Debüt der Extraklasse!!!



Die 17jährige Jo zieht von Hamburg nach Südengland, wo sie einen Großteil ihrer Kindheit verbracht hat. Sie liebt das Meer und geht täglich zu ihrem Lieblingsstrand. Eines Abends beobachtet sie wie ein junger Mann am gefährlichen Felsen herum klettert. In den nächsten Tagen begegnet sie ihm immer wieder und versucht herauszufinden, wer er ist. Als sie ihm zu nahe kommt, warnt er sie sich vom Felsen fernzuhalten, aber sie ist schon viel zu sehr in seinen Bann geraten…

Mehr möchte ich zum Inhalt nicht sagen, denn ich befürchte, dass ich mich verplappern könnte. Lest es einfach selbst, es lohnt sich nicht nur, es sollte sogar Pflicht sein!!! Ich bin mir sicher, dass es jedem von Euch gefallen wird, denn das Buch beinhaltet für jeden was: eine kribbelnde Liebe, beflügelte Fantasie, dunkle Mystik, hervorragende Landschaftsbeschreibungen, ein ständig mitschwingender Gruselfaktor und größte Spannung bis zur allerletzten Seite!

Noch nie fiel es mir so schwer meine Gefühle für ein Buch in Worte zu fassen. Mir fehlen einfach einige Superlative in meinem Wortschatz, die umschreiben können was dieses Buch in mir ausgelöst hat. Die Geschichte von Jo und Fergan ist so unglaublich schön, dass ich mit gutem Gewissen sagen kann, dass ich voll und ganz in dieses Buch verliebt bin. Die Story ist perfekt, sie ist rund, sie macht süchtig. Mein Herz schlug schon heftig beim Betrachten und Befühlen des exorbitanten Covers, noch heftiger während des Verschlingens und auch noch jede Sekunde in der ich an Jo und Fergan zurück denke!!! Einige Male schlug es sogar sehr unregelmäßig, denn ich lese äußerst selten scary Literatur, aber ich habe es überlebt und bin glücklich diese Erfahrung gemacht zu haben.

Der Schreibstil von Leonie Jockusch ist erstklassig, sie versteht es ihre Leser an die Geschichte zu fesseln und ihnen den Atem zu rauben! Zu Beginn des Buches findet der Leser eine Zeichnung von Silver Glen, die ihm hilft sich im Handlungsort zu orientieren. Die Geschichte ist in 30 Kapitel unterteilt, die jeweils einen ganz eigenen Spannungsbogen haben. Auch hier waren die großartigen Buchgestalter am Werk, denn jedes Kapitel wird von einem wundervollen Meeresbild eingeleitet.

Am besten hat mir gefallen wie die beiden Hauptfiguren miteinander umgehen, es ist immer eine ganz besondere Spannung zwischen den beiden, ihre Wortwechsel haben stets eine Prise Flirt und etwas Magisches. Beim Lesen entfloh mir des Öfteren ein verzücktes Quieken, wenn die beiden aufeinander trafen!

Die Geschichte ist zwar in sich komplett schlüssig, dennoch lässt sie den Leser am Ende mit vielen Gedanken zurück, die durchaus in einer Fortsetzung münden könnten, was sag ich… sollten!

Besonderen Dank und ein großes Lob geht von mir an den Schwarzkopf&Schwarzkopf Verlag, der mit seiner Herzklopfen Fantasy eine eigene Ecke in meinem Bücherregal verdient hat, die auch schon mit 3 wundervollen Büchern belegt ist (aber da ist noch Platz für mehr!!!). Hut ab, dass ihr derartige Talente ausfindig macht und uns Lesern damit wertvolleres als Diamanten schenkt!!!

Dieses Buch hat definitiv mehr als volle Punktzahl verdient, denn die Idee ist außergewöhnlich und hervorragend umgesetzt. Ich erwarte sehnsüchtig die Folgewerke dieser vielversprechenden Autorin!!!

Mittwoch, 21. November 2012

"Der himmlische Weihnachtshund" - Petra Schier

Schon als Kind hab ich mir ein großes Hunderudel aus mindestens 7 verschiedenen Hunden gewünscht… jetzt hab ich ein solches schon mal auf emotionaler Ebene.



Mit „Ein himmlischer Weihnachtshund“ präsentiert uns Petra Schier im Jahr 2012 ihr siebtes Weihnachtshundebuch, welches bei Rütten&Loening erschienen ist.

Auch diesmal ist es eine perfekte Geschichte für (vor-)weihnachtliche Gefühle. Der kleine Michael schreibt dem Weihnachtsmann, dass er sich einen Hund wünscht. Als dieser Wunsch nicht in Erfüllung geht und auch noch Michaels beste Freundin wegzieht, fühlt er sich ganz allein. Viele Jahre später findet der Weihnachtsmann bei Renovierungsaufgaben diesen Wunschzettel und versucht mit Hilfe seiner Elfen dieses Versäumnis wieder gut zu machen. „Keks“ ist die Labradorhündin, die die Welt von Michael erst mächtig aufwirbelt, dann aber in himmlische Bahnen leitet…

Wie alle bisherigen Weihnachtshunde hat sich auch „Keks“ extrem schnell und tief in mein Herz geschlichen. Aber auch Leser, die sich wenig bis gar nicht mit Hunden auskennen, werden sich in dieser romantischen und zeitweise auch sehr witzigen Geschichte wohl fühlen.

Petra Schier ist für mich eine Vollblutautorin. Sie schreibt in den unterschiedlichsten Genres und begeistert in jedem ihre Leser. Ihr Multitalent tobt sie in den Weihnachtsgeschichten, historischen Romanen aus verschiedenen Epochen und unter ihrem Pseudonym Mila Roth Action-Romance aus. Darüber hinaus veröffentlicht sie Leitfäden für Autoren und unterstützt damit zukünftige Kollegen. Sie versteht ihr Handwerk und mich begeistert besonders, dass sie in jedem Genre einen ganz eigenen, unvergleichbaren Stil hat.

Also liebe Leser wirklich guter, deutscher Literatur: merkt euch den Namen Petra Schier! In ihrem umfangreichen Angebot findet sich für jeden mindestens eine passende Buchreihe!

Für den himmlischen Weihnachtshund gibt es von mir volle Punktzahl, denn es ist ein Buch zum Verlieben, zum Aufwärmen und Entspannen, zum Sammeln und zum Verschenken!!!

Fazit: Mein Leben mit 7 Weihnachtshunden zu teilen ist wunderschön!!! ABER!!! Ich öffne mein Herz liebend gern auch noch für alle kommenden Weihnachtshundegeschichten von Petra Schier!